top of page
iStock-1176976078.jpg

Tätigkeitsgebiete

Projekterfahrungen

Die nachfolgenden Angaben geben einen Überblick über ausgewählte Tätigkeitsschwerpunkte und Projekterfahrungen aus über 35 Jahren Berufspraxis in der Siedlungswasserwirtschaft und technischen Infrastruktur.

Referenzprojekte werden auf Wunsch im Einzelgespräch detailliert vorgestellt. Auftraggeber werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung benannt.

Baustelle

Über 35 Jahre Berufspraxis

Projekt- und Beratungserfahrung infolgenden Bereichen:
  • Planung und Realisierung kommunaler und industrieller Kläranlagen

  • Planung und Auslegung der Maschinen- und Anlagentechnik innerhalb der Anlagen der Abwasser- und Schlammbehandlung

  • Spurenstoffelimination (4. Reinigungsstufe, Aktivkohle)

  • Flughafeninfrastruktur und technische Erschließung

  • Planung und Bewertung übergeordneter Abwasserentsorgungskonzepte inkl. Abwasserreinigung und Entwässerung der Einzugsgebiete

  • Projektleitung im Verbund mit namhaften Ingenieurbüros und Beratungsunternehmen

Abwasserbehandlung

Thesen zum Tätigkeitsgebiet der Planung, Auslegung und Optimierung von kommunalen und industriellen Kläranlagen

These 1

Ganzheitliche Systembetrachtung

Die Planung und Auslegung von Kläranlagen erfordert eine ganzheitliche Betrachtung von Wasserweg, Schlammweg sowie Energie- und Stoffströmen, da alle Teilprozesse hydraulisch, biologisch und betrieblich eng miteinander verknüpft sind. Nur eine integrierte Systemanalyse ermöglicht belastbare Bemessungen, verlässliche Betriebssicherheit und eine spätere Optimierung ohne kostenintensive Umbauten.

These 2

Maßgeschneiderte, standortbezogene Lösungen

Kommunale und industrielle Kläranlagen müssen auf die spezifischen Frachten, Lastkollektive und Randbedingungen eines Standortes zugeschnitten werden, statt schematisch nach Standardlösungen ausgelegt zu werden. Individuelle verfahrenstechnische Konzepte und differenzierte Auslegungen ermöglichen es, gesetzliche Anforderungen sicher einzuhalten und zugleich Investitions- und Betriebskosten zu minimieren.

These 3

Optimierung als kontinuierlicher Prozess

Die Optimierung von Kläranlagen ist kein einmaliger Projektbaustein, sondern ein fortlaufender Prozess aus Datenerhebung, Systemanalyse, Betriebsversuchen und Anpassung der Betriebsweise. Durch die systematische Auswertung von Betriebsdaten und gezielte Messprogramme lassen sich Leistungsreserven erschließen, Energieverbräuche senken und kostspielige Erweiterungsinvestitionen häufig vermeiden.

These 4

Energie- und Ressourceneffizienz als zentrales Ziel

Moderne Planung und Optimierung von Kläranlagen verfolgt neben der sicheren Einhaltung von Ablaufwerten gleichrangig die Ziele der Energieeffizienz, der Eigenenergieerzeugung und der Rückgewinnung von Wertstoffen. Durch anlagentechnische und betriebliche Maßnahmen kann der spezifische Energiebedarf und Ressourceneinsatz optimiert und soweit verfahrens- und anlagetechnisch möglich reduziert werden.

These 5

Interdisziplinarität und Digitalisierung als Erfolgsfaktoren

Erfolgreiche Projekte zur Planung und Optimierung von Kläranlagen basieren auf der Zusammenarbeit von Verfahrenstechnik, Maschinen- und Bautechnik, EMSR-Technik und Betriebspraxis, ergänzt durch moderne Simulations- und Leitsysteme. Digitale Werkzeuge wie Prozessdatenauswertung, dynamische Simulationen und vernetzte Automatisierungssysteme ermöglichen eine präzisere Auslegung, eine stabilere Fahrweise und eine robustere Einhaltung zukünftiger Anforderungen.

Schlammentwässerung

Thesen zum Tätigkeitsgebiet der Planung, Auslegung und Optimierung von technischen Anlagen und Bauwerken der Schlammbehandlung und Schlammentwässerung

These 1

Schlammbehandlung ist ein eigenständiger Kernprozess der Kläranlage

Schlammbehandlung und Schlammentwässerung sind keine nachgeordneten Nebenfunktionen, sondern zentrale Verfahrensschritte der Kläranlage mit maßgeblichem Einfluss auf Betriebssicherheit, Entsorgungskosten, Energiehaushalt und Ressourceneffizienz. Die Planung dieser Anlagenteile muss daher mit derselben Sorgfalt und Systemtiefe erfolgen wie die Auslegung der wasserseitigen Reinigungsstufen.

These 2

Die Auslegung muss am Schlammcharakter und am Entsorgungsweg ausgerichtet werden

Anlagen zur Eindickung, Stabilisierung, Konditionierung und Entwässerung sind nur dann wirtschaftlich und leistungsfähig, wenn sie auf Schlammart, Anfallmengen, Trockenrückstände, organische Belastung und den vorgesehenen Entsorgungs- oder Verwertungsweg abgestimmt werden. Gerade in kommunalen und industriellen Kläranlagen mit unterschiedlichen Schlammqualitäten sind standortspezifische Konzepte der Schlüssel für belastbare Investitionsentscheidungen.

These 3

Optimierung bedeutet, Substanzströme, Energiebedarf und Entwässerungsleistung gemeinsam zu
verbessern

Die Optimierung der Schlammbehandlung zielt nicht allein auf höhere Trockenrückstände, sondern auf ein abgestimmtes Zusammenwirken von Stabilisierung, Konditionierung, Entwässerung, Faulung, Energieeinsatz und Entsorgungslogistik. Nur durch die gemeinsame Betrachtung dieser Prozesskette lassen sich Betriebskosten senken, Maschinentechnik entlasten und die Gesamtleistung der Anlage nachhaltig verbessern.

These 4

Messdaten, Betriebsanalyse und Versuche sind die Grundlage belastbarer Optimierungen

Die Optimierung von Schlammbehandlungsanlagen setzt eine fundierte Analyse von Stoffströmen, Betriebsdaten, Störungen und Entwässerungsergebnissen voraus und sollte durch Messkampagnen oder Versuchsprogramme abgesichert werden. Erst eine datengestützte Bewertung ermöglicht es, Schwachstellen in Bauwerken, Apparaten und Betriebsweisen sicher zu erkennen und gezielte Maßnahmen mit technischem und wirtschaftlichem Nutzen abzuleiten.

These 5

Zukunftsfähige Schlammbehandlung verbindet Entwässerung, Energie und Kreislaufwirtschaft

Die Planung moderner Schlammbehandlungsanlagen muss zunehmend Anforderungen der Energieoptimierung, der Phosphorrückgewinnung und der langfristig gesicherten Klärschlammentsorgung berücksichtigen. Zukunftsfähige Lösungen entstehen dort, wo Schlammentwässerung, Schlammverwertung, Energiegewinnung und rechtliche Rahmenbedingungen frühzeitig in ein integriertes Anlagenkonzept überführt werden.

Regen- und Mischwasserbehandlung

Thesen zum Tätigkeitsgebiet der Planung, Auslegung und Optimierung von Anlagen und Bauwerken der Regen-und Mischwasserbehandlung

These 1

Netz und Bauwerke sind als Gesamtsystem zu betrachten

Die Planung von Anlagen der Regen- und Mischwasserbehandlung kann nur erfolgreich sein, wenn Kanalnetz, Sonderbauwerke, Kläranlage und Gewässer als hydraulisch und stofflich gekoppeltes Gesamtsystem betrachtet werden. Nur eine integrale Systembetrachtung ermöglicht es, Rückhaltevolumen, Drosselabflüsse und Behandlungsstufen so abzustimmen, dass Überlastungen vermieden und Gewässerbelastungen wirksam reduziert werden.

These 2

Die Auslegung muss standort- und einleitungsspezifisch erfolgen

Anlagen und Bauwerke der Regen- und Mischwasserbehandlung müssen an die örtlichen Niederschlagsverhältnisse, die Netzstruktur, die angeschlossenen Flächen sowie die Empfindlichkeit des Gewässers angepasst werden und dürfen nicht allein nach Standardschemata dimensioniert werden. Eine standortbezogene Auslegung verbessert die Investitionssicherheit und stellt sicher, dass sowohl hydraulische als auch immissionsbezogene Anforderungen wirtschaftlich erfüllt werden.

These 3

Optimierung beginnt mit belastbaren Messdaten

Die Optimierung von Regenbecken, Stauraumkanälen und sonstigen Sonderbauwerken setzt eine qualifizierte messtechnische Erfassung von Einstau, Entlastung, Drosselabfluss und Betriebszuständen voraus. Erst valide Messreihen und ihre Plausibilisierung schaffen die Grundlage für belastbare Planungsentscheidungen, gezielte Ertüchtigungen und eine wirtschaftliche Betriebsführung.

These 4

Regen- und Mischwasserbehandlung ist aktiver Gewässerschutz

Das zentrale Ziel der Regen- und Mischwasserbehandlung besteht nicht nur im hydraulischen Schutz des Kanalnetzes, sondern ebenso im Rückhalt und in der Minderung von Schmutzfrachten zum Schutz der Gewässer. Dazu sind je nach Randbedingungen Speicherbauwerke, Sedimentationsanlagen, Retentionsbodenfilter, Abflusssteuerungen oder dezentrale Maßnahmen sinnvoll miteinander zu kombinieren.

These 5

Zukunftsfähige Konzepte verbinden Bauwerksertüchtigung, Steuerung und Klimaanpassung

Die Planung und Optimierung bestehender Anlagen der Regen- und Mischwasserbehandlung erfordert zunehmend die Verbindung von baulicher Sanierung, technischer Ertüchtigung, intelligenter Steuerung und einer an den Klimawandel angepassten Entwässerungsstrategie. Zukunftsfähige Lösungen entstehen dort, wo Speichervolumen, Betriebsweise, Flächenabkopplung und dezentrale Regenwasserbewirtschaftung gemeinsam betrachtet und systematisch weiterentwickelt werden.

Technische Infrastruktur Flughafen

Thesen zum Tätigkeitsgebiet der Planung, Auslegung und Optimierung von Anlagen und Bauwerken der technischen Infrastruktur in Flughäfen und Industriegebieten

These 1

Technische Infrastruktur ist als vernetztes Gesamtsystem zu planen

Die Planung von Entwässerung, Trink- und Löschwasserversorgung, Fernwärme und Stromversorgung in Flughäfen und Industriegebieten erfordert eine integrale Betrachtung aller Ver- und Entsorgungsmedien, da Leistungsfähigkeit, Trassenführung, Flächenverfügbarkeit und Betriebssicherheit wechselseitig voneinander abhängen. Nur eine koordinierte Medien- und Leitungsplanung schafft robuste, wirtschaftliche und zukunftsfähige Infrastruktur für hochverdichtete und betriebskritische Standorte.

These 2

Die Auslegung muss sich an kritischen Lastfällen und hohen Verfügbarkeitsanforderungen orientieren

In Flughäfen und Industriegebieten sind Anlagen und Bauwerke so auszulegen, dass sie auch unter Spitzenlast, Havariefall, Brandfall oder Starkregenereignissen eine sichere Funktion gewährleisten. Das gilt gleichermaßen für Entwässerungssysteme, Löschwasserbereitstellung, Wärmeversorgung und elektrische Infrastruktur, da gerade an diesen Standorten Ausfälle erhebliche betriebliche, sicherheitstechnische und wirtschaftliche Folgen haben können.

These 3

Wirtschaftlichkeit entsteht durch abgestimmte Trassen-, Netz- und Anlagenkonzepte

Die Optimierung technischer Infrastruktur gelingt dort am besten, wo Leitungskoordination, Trassenbündelung, hydraulische und energetische Berechnungen sowie die Einbindung bestehender Anlagen frühzeitig zusammengeführt werden. Dadurch lassen sich Flächenkonflikte reduzieren, Baukosten begrenzen, Schnittstellen beherrschen und spätere Erweiterungen im laufenden Betrieb deutlich besser absichern.

These 4

Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit sind gleichrangige Planungsziele

Moderne Infrastrukturkonzepte für Flughäfen und Industriegebiete müssen nicht nur Versorgungssicherheit garantieren, sondern zugleich Energieeffizienz, Emissionsminderung und ressourcenschonende Betriebsweisen unterstützen. Beispiele dafür sind die Einbindung leistungsfähiger Fernwärmesysteme, die Dekarbonisierung der Energieversorgung und der Einsatz klimafreundlicher Stromversorgungslösungen auf betriebskritischen Flächen.

These 5

Zukunftsfähige Infrastrukturen brauchen Redundanz, Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit

Die Planung und Optimierung technischer Infrastrukturanlagen in Flughäfen und Industriegebieten muss auf langfristige Entwicklung ausgelegt sein und daher Redundanzen, modulare Erweiterbarkeit sowie Anpassungen an neue Nutzungen und klimatische Anforderungen berücksichtigen. Besonders in dynamischen Standorten mit laufendem Betrieb entscheidet die Fähigkeit zur abschnittsweisen Erneuerung und Erweiterung über die Zukunftssicherheit der gesamten Infrastruktur.

bottom of page